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KAMIKAZE KAITOU JEANNE  //  CHARAKTERE  //  JEANNE & SINBAD

Kamikaze Kaitou Jeanne

Im Manga wird die Sage der Jeanne d´Arc folgendermaßen erklärt. Schon im Kindesalter hatte sie die göttliche Gabe empfangen. Sie konnte Engel sehen und sprach zu ihnen. Sie erhielt somit die Kraft Dämonen bannen zu können, die sich in die Seele der Menschen eingenistet hatten. So zog Jeanne durch´s Feld und bannte Dämonen bis sie eines Tages gefangengenommen worden war.
Einer der Wärter vergewaltigte sie, so dass ihre Gabe Dämonen zu bannen erlosch. Der Ritter Noyn, den sie liebte konnte sie auch nicht mehr vor ihrer bevorstehenden Hinrichtung retten. So wurde sie als Hexe von den Dämonenbesetzten Menschen verbrannt.

Des Weiteren wird erklärt, dass Jeanne, die Wiedergeburt von Eva sei, die Gott geliebt hatte. Sie trägt 1/3 der Kraft Gottes in sich und gibt diese an ihre nächsten Wiedergeburten weiter. Diese Energie ist es, die den Teufel daran hindert Gott zu besiegen.

Hier habe ich euch noch eine andere Biographie von Jeanne d´Arc rausgesucht, wie sie sich wahrscheinlich wirklich zugetragen hat, denn Jeanne ist im Vergleich zu Sinbad keine Sagenfigur. Sie lebte wirklich einmal:

Jeanne d'Arc wurde am 6.1.1412 in Domrémy als Tochter einer wohlhabenden Bauernfamilie (Jacques d'Arc und Isabelle Romée) während der zweiten Hälfte des Hundertjährigen Krieges zwischen Frankreich und England geboren. Im Hundertjährigen Krieg versuchte England, die Oberherrschaft über Frankreich zu erringen. König Karl VI. hatte seinen Sohn Karl VII., den „ Dauphin “, enterbt und den Thron den Engländern zugesagt. Englische Truppen hatten den Norden des Landes bis zur Loire besetzt. Orléans , ein Schlüssel zur Überquerung des Flusses, war von John von Bedford eingekesselt.

Mit 13 Jahren hatte Jeanne d'Arc laut Gerichtsprotokoll ihre ersten Visionen. Damals soll ihr die Heilige Katharina erschienen sein, später kamen der Erzengel Michael und die Heilige Margareta hinzu. Von ihnen glaubte sie den Befehl erhalten zu haben, Frankreich von den Engländern zu befreien und den „ Dauphin “ zum Thron zu führen. Die Erscheinungen wiederholten sich, und Ende 1428 verließ sie ihr Elternhaus.

Nach etlichen Anläufen erhielt sie vom Stadtkommandanten der Festung Vaucouleurs, Robert de Baudricourt, am 19. Februar 1429 eine Eskorte, die sie zu Karl VII. nach Chinon begleiten sollte, das sie am 1. März 1429 nach beschwerlicher Reise erreichte. Sie wurde vom Dauphin empfangen. Sie überzeugte ihn, dass sie im Namen des Himmels gekommen sei, um Frankreich aus der misslichen Lage zu retten, und sicherte ihm zu, dass er in Reims zum König von Frankreich gekrönt würde. In Poitiers ließ er sie drei Wochen lang von Geistlichen und hochgestellten Persönlichkeiten auf ihre Glaubwürdigkeit prüfen und natürlich ihre Jungfräulichkeit untersuchen. Der Kronrat beschloss, ihr eine Rüstung anfertigen zu lassen, und stellte ihr eine kleine militärische Einheit zur Seite. Ihr erster Auftrag war es, einen Proviantzug nach Orléans durchzubringen. Am 29. April kam ihr Zug in der eingeschlossenen Stadt an. Die Truppen in Orléans wurden von dem Erfolg motiviert und ließen sich überzeugen, einen Ausfall zu wagen. Am 7. Mai ritt Jeanne d'Arc vorneweg. Von einem Pfeil getroffen und vom Pferd geworfen blieb sie dennoch auf dem Feld. Das beeindruckte ihre Mitkämpfer und steigerte die Kampfbereitschaft des Heeres. Einen Tag später zogen die Engländer von der aussichtslos gewordenen Stellung ab. Im Juni 1429 waren die letzten Engländer unter der Mitwirkung Jeanne d'Arcs aus den Burgen südlich der Loire vertrieben worden.

Am 17. Juli 1429 konnte der Dauphin wie von Jeanne d'Arc prophezeit in der Kathedrale von Reims als Karl VII. gekrönt werden; Jeanne nahm, mit der Siegesfahne neben dem Altar stehend, an der Feier teil. Der Ruhm Jeanne d'Arcs war nun auf dem Höhepunkt. Ihr Vater erhielt vom König als Zeichen der Dankbarkeit die Steuerfreiheit. Die königlichen Ratgeber unterminierten den Einfluss Jeanne d'Arcs. Immer wieder bat sie den König, nach Paris vorstoßen zu dürfen – erst nach etlichen strategischen Fehlentscheidungen gab er im September 1429 ihrem Drängen nach. Der Versuch am 8. September 1429 misslang jedoch, und Karl VII. wendete sich von ihr ab. Er wollte nun lieber Frieden schließen, entließ Teile der Armee und versagte ihr die Unterstützung in ihrem Bemühen, die Engländer restlos vom Festland zu vertreiben; die von Jeanne d'Arc dennoch betriebene Befreiung von Paris blieb erfolglos, sie selbst wurde verwundet.

Nach einem Verrat nahmen burgundische Soldaten sie am 23. Mai 1430 gefangen und verkauften sie nach zwei Fluchtversuchen für 10.000 Franken an die Engländer. Diese übergaben Jeanne an die Katholische Gerichtsbarkeit in Rouen, wo sie „wegen ihres Aberglaubens, ihrer Irrlehren und anderer Verbrechen gegen die göttliche Majestät“ von der Inquisition gerichtet wurde. Drei Monate dauerte der Prozess unter dem Vorsitz des Bischofs von Beauvais, Pierre Cauchon, den Jeanne gegen die dialektisch und rhetorisch geschulten Kleriker ohne Beistand führte. (Beispiel: Auf die Fangfrage: „Johanna, seid Ihr gewiß, im Stande der Gnade zu sein?“ antwortet sie „Wenn ich es nicht bin, möge mich Gott dahin bringen, wenn ich es bin, möge mich Gott darin erhalten!“ . Hätte sie behauptet im Stande der Gnade zu sein, wäre ihr das als ketzerische Anmaßung ausgelegt worden, hätte sie es geleugnet, so hätte sie ihre Schuld zugegeben.) Trotz ihres erstaunlich gewandten und verständigen Auftretens verstrickte sich die 19-jährige letztlich in Widersprüche; sie wurde zum Eingeständnis ihrer Schuld gebracht – möglicherweise auch aus Enttäuschung darüber, dass die von „ihren Stimmen“ versprochene Rettung nicht erfolgt war, woraufhin sie am 24. Mai 1431 zu lebenslangen Kerker verurteilt wurde.

Möglicherweise nach einer versuchten Vergewaltigung legte sie erneut Männerkleidung an. Ihr wurde vier Tage später erneut der Prozess gemacht und das endgültige Urteil gefällt: Verbrennung als „notorisch rückfällige Ketzerin “ auf dem Marktplatz von Rouen auf dem Scheiterhaufen . Am nächsten Morgen, dem 30. Mai 1431 wurde sie verbrannt und ihre Asche im Fluss ( Seine ) verstreut.

Quelle: Wikipedia



Kaitou Sinbad

Sinbad war früher ein Seefahrer, der viele Abenteuer erlebte. Das Arina-sama auf die berühmte Geschichte den Namen angelehnt hat, kann man an ein paar Kommentaren im Manga erkennen. So benutzt Sinbad bei einer seiner Vorstellungen auch das Wort Meer, des Weiteren sind Chiakis Haare blau wie das Wasser am erscheint. Auch trägt er ein Stirnband, dass an einen Seefahrer erinnert.

Am Ende der Geschichte erfährt man, dass Sinbad die Wiedergeburt von Adam ist und Chiaki die Wiedergeburt von Sinbad. Gott hatte Adam viel Kraft gegeben, damit dieser Eva beschützen konnte, die er liebte.

Als Wiedergeburt von Sinbad geht Chiaki nun auf Dämonenfang und verliebt sich in Marron, die er in einem früheren Leben schon einmal geliebt hatte.